Kaufen im Geschäft – warum noch?

Zu Weihnachten habe ich beim örtlichen Gravishändler Avea Leuchtmittel von Elgato gekauft. Hierbei handelt es sich um ein Leuchtmittel, welches sich über ein Smartphone mittels Bluetooth steuern lässt. Man kann die Farbe des Lichts einstellen, die Leuchtstärke dimmen und auch einige wenige Programme einstellen, die dann automatisch gewisse Farbabfolgen abspielen (Kaminfeuer, Polarlich, …). Eine nette Spielerei und mit 30 € auch bezahlbar.

Ein Avea wollte ich verschenken, nur hatte derjenige keine richtige Verwendung dafür. Also zurück in den Gravisladen. Hier sagte man mir, dass man mir nur einen Gutschein geben könnte, mir das Geld aber nicht zurückgeben könnte.

Alle jammern, dass immer weniger lokal gekauft wird, immer mehr im Internet bei Amazon & Co bestellt wird. Und ich muss sagen: Ich kann das verstehen!

Durch das Fernabsatzgesetzt kann ich Waren, die ich im Internet bestellt habe, innerhalb von zwei Wochen zurücksenden und bekomme dann mein Geld zurück – keine Gutscheine oder sowas.

Warum haben sich die Händler vor Ort darauf noch nicht eingestellt? Mein Leuchtmittel ist 100% OK und versiegelt. Es kann direkt so wieder ins Regal gestellt werden…

Nächstes mal also direkt bei Amazon – oder auch bei Gravis – online bestellen.

Nordseeinsel Juist – ein Traum!

Frau und ich waren diese Woche für sechs Tage auf der Norseeinsel Juist, dort im Hotel Atlantic. DIe Kurzzusammenfassung ist: Herrlich, Entspannung pur, toll! und hoffentlich bald wieder.

Aber jetzt etwas ausführlicher. Juist gehört zu den ostfriesischen Inseln und liegt östlich neben Borkum. Auf Borkum waren wir schon einige male, haben uns da immer sehr wohl gefühlt, daran muss sich Juist dann messen.
Die Anreise geschieht per Fähre oder per (Klein-)flugzeug. Für uns bedeutet das Fähre, da meine Frau das Fliegen meidet. Da die Fahrrinne nicht ausgebagger ist, richten sich die Fährfahrten nach den Gezeiten. Am Tag fährt meistens nur eine Fähre, manchmal am Wochenende auch zwei. Wegen dem wenigen Wasser unter dem Kiel, kann die Fähre nur sehr langsam fahren. Zeitweise denkt man, man kommt der Insel nicht näher. Weiterhin muss die Fähre sich nach dem Meeresuntergrund richten, da fahren, wo es halt etwas tiefer ist. Und so dauert die Fahrt auf die Insel, die man von Land aus gut erkennen kann, auch 1,5 Stunden.

Auf der Insel angekommen merkt man sofort, dass hier die Zeit etwas langsamer verläuft: Es gibt keine Autos (Ausnahme sind das Rote Kreuz und der Arzt), dafür jede Menge Fahrräder, Handkarren und Kutschen.

Ein Inseltaxi

Mit den Kutschen werden auch alle logistischen Dinge erledigt, zum Beispiel Waren angeliefert oder der Müll abgeholt.

Wer seine Koffer von der Fähre ins Hotel oder die Ferienwohnung schaffen möchte, kann einen der bereitstehenden Handkarren verwenden oder auch selbst schleppen. Unser Hotel hatte netterweise ein Abholservice, das machte es einfacher.

Zu der Zeit, als wird auf der Insel waren (Ende September) waren vor allem Senioren und junge Familien mit nicht schulpflichtigen Kindern auf der Insel. Das ist wohl auch so ziemlich die Zielgruppe, denn es gibt viele Möglichkeiten sich zu erholen und fast kein Nachtleben – also eher nichts für junge Leute.

gokart

Born to be wild

Und wie gesagt, Entspannung: Das Hotel hatte eine Sauna (es gibt auch ein großes Bad mit Sauna am Strand), die ich täglich besucht habe.Ich war einige male Laufen und wir haben mit Fahrrädern die Insel erkundet. Mehr als Gag hatten wir uns auch eine Art Gokart Zweisitzer (siehe Bild) geliehen. Einer Tritt (das war ich) und der andere genießt. Damit sind wird dann ebenfalls einen Nachmittag über die Insel gefahren – und wurden von vielen belustigt angeguckt.

 

Außerdem sind wir lange am Strand spazieren gegangen, waren gut essen, haben viel gelesen. Einfach die Seele baumeln lassen.

blick-aus-dem-piratennest

Irgendwie erinnern Juist an Stars Hollow aus der Serie Gilmore Girls.

Und so gingen die sechs Tage im Flug vorbei. Eins ist aber für uns klar: Nächstes Jahr werden wir wiederkommen. Dann aber nicht nur sechs Tage.

Packstation: Pakete zurücksenden – so geht es nicht

Ich hatte was bei dem großen Onlinehändler mit A bestellt. Es wurde verstand und da war mir schon klar, dass ich das falsche bestellt hatte, mein Fehler.

Ich meldete mich beim Händler und er sagte, das Paket wäre schon unterwegs. Daher sollte ich entweder die Annahme verweigern oder das Paket einfach zurücksenden.

Da ich die Pakete meist in eine Packstation senden lasse, frage ich mich, wie das wohl dann funktioniert.

Die Annahme verweigern tut man, indem man das Paket einfach nicht abholt. Nach neun Wochentagen (nicht Werktagen, siehe hier!) wird das Paket wieder abgeholt und an den Versender zurückgeschickt.

Allerdings wollte ich den Händler so lange nicht warten lassen. Ein Tipp im Internet sagte, man solle das Paket abholen und dann mit der gleichen TAN wieder in die Packstation legen.

Gesagt, getan: Über das DHL-Tracking konnte ich auch sehen, dass das Paket abgeholt wurde und in die nächste Stadt transportiert wurde (Verteilungszentrum?!)… und dann kam es wieder in meine Packstation zurück. Ergo: Die Rückgabe funktioniert so nicht! Wenn man das Paket einmal entnommen hat, muss man es neu beschriften (Rücksendezettel) und wieder abgeben – was neben der Filiale auch in der Packstation geht.

Packstation – super Service von DHL

Schon viele Jahre verwende ich die Packstation von DHL. Fast alle werden wissen, was das ist, aber für die wenigen, die das nicht kennen: Eine Packstation ist eine Art Postfach, welches aber nicht einer konkreten Person zugeordnet ist. Die Packstationen werden von DHL in ganz Deutschland aufgebaut, man kann sich dort Pakete hinliefern lassen oder auch Pakete dort aufgeben. Sie sind 24 Stunden „offen“, stehen halt einfach so in der Landschaft rum, ohne Personal oder Gebäude drumherum. Zugriff erhält man mit einer Karte und TANs, die als SMS auf das Handy kommen.

Auf jeden Fall lasse ich fast alles an eine Packstation liefern. Sie liegt auf meinem Weg zur Arbeit, ich komme also zweimal am Tag da vorbei. Ich hatte mir zwei Pakete schicken lassen und normalerweise (so kannte ich es) werden die dann auch in zwei Fächer verteilt.

Ich bekam eine SMS mit der TAN, ging zur Packstation, steckte die Karte rein, gab die TAN ein und ein Fach ganz unten ging auf. Paket (Singular!) rausgeholt, Klappe zu, abgemeldet und heim gefahren.
Erst daheim habe ich gemerkt, dass ich eigentlich zwei SMSe bekommen habe (mit nur einer TAN) und dass auch zwei Pakete hätten da sein müssen… langsam dämmerte es mir, dass in dem Fach wohl beide Pakete drin waren. Das zweite war wohl hinter dem ersten, aber da das Fach recht weit unten war, ist mir dies nicht aufgefallen.

Was macht man also? Flott die DHL-Hotline angerufen und zu meiner Verwunderung dauerte es nicht mal eine Minute bis ich mit einem Menschen sprechen konnte. Die nette Frau sagte, sie würde den Zusteller beauftragen, nachzusehen und es würde einige Tage dauern.

Nach nur einem Tag bekam ich eine neue SMS mit einer TAN und konnte dann auch das zweite Paket abholen.

 

Windows Media Creation Tool meldet Fehler (mit Lösung)

Mit dem Windows Media Creation Tool kann man Windows 10 (wohl auch andere Versionen) herunterladen und auf einen USB-Stick schreiben. Von dort kann man dann booten, zum Beispiel wenn man sein System neu installieren möchte.

Gesagt getan: Man wählt die Windowsversion aus, den USB-Stick und schon saugt kleine Programm einige Gigabytes aus dem Internet…. und beim Schreiben kommt dann folgender Fehler:

Fehler Media Creation Tool

Hm, egal, einfach nochmal probiert und einige Gigabytes später das gleiche Problem.

Google findet zwar viele Foreneinträge, nur das hat alles mein Problem nicht gelöst. Letzt endlich war es eine einfache Sache: Mein Virenscanner AntiVir war schuld. Diesen also ausgeschaltet, und wieder einige Gigabytes später hatte ich einen USB-Stick, von dem man booten kann.

Boris spielt: Bioshock Infinite

Das Spiel ist schon einige Jahre alt, so 2014 oder so. Es spielt in einem Steampunktuniverdum und das ist auch das, was mich fasziniert, denn es hat eine ganz eigene Atmosphäre.


Gebraucht hat das Spiel gerade mal 10€ gekostet (für PS3).

Ansage an alle: Nie wieder O2/Telefonica!

Vor ca zwei Jahren hatte ich für eine Art Zweitwohnung einen Provider für DSL und Telefon gesucht. Da ich mir nicht sicher war, wie lange ich den Anschluss brauche, habe ich mich nach einem Provider umgesehen, der monatliche Kündigungen akzeptiert, also keinen 12 oder 24 Monatsvertrag. Damals gabs nicht viele, meine Wahl viel auf O2 / Telefonica.

Der DSL-Anschluss wurde schnell geschaltet, alles war soweit gut. Bis auf einem Anfang 2016 die Verbindung weg war: Der Router zeigte keine DSL-Verbindung an, nix ging mehr. Also die Hotline angerufen, der Router wurde getauscht. Hat nichts geholfen, es sollte ein Techniker kommen.

Es kamen dann in den nächsten Woche (!) insgesamt sieben Techniker zu besuch, zu zwei Terminen, die vereinbart wurden, kam einfach keiner – ich wartete umsonst.

Erst nach acht Wochen (!) funktionierte der Anschluss wieder und auch nur, weil ich darauf bestanden habe, dass in der Vermittungsstelle mal ein anderer Port versucht wird (Aussage: Das wird nichts nützen) – aber dann gings wieder.

In meinen vielen, vielen Gesprächen mit der O2 Hotline hatte man mir dann für die Übergangszeit einen Surfstick angeboten, wobei ich den Stick kaufen musste, die Karte/das Internet-Volumen war aber frei… naja fast: Es wurde darauf ein 24 Monatsvertrag, huch. Diesen Vertrag hat dann O2 stoniert.

Als der ganze Spuk vorbei war, habe ich dann gekündigt und bin auf 1&1 gewechselt: Auch monatlich kündbar, bisher keine Probleme.

Aber das dicke Ende kam noch: O2 will jetzt 50 Euro für den Router haben, den ich angeblich nicht zurück geschickt hatte. Als ich dann den Einlieferungsbeleg nachgereicht habe, teilte man mir mit, dass dies der falsche Router sei, die Seriennummer stimme nicht. Das kann nicht sein, denn es war der Router, der bis zum Ende mir mein Internet serviert hat und bei O2 werden die Router anhand ihrer Seriennummer pro Anschluss freigeschaltet. Was natürlich vorher war: Bei der Techniker-Orgie wurde der Router meines Erinnerns nach erneut (mehrfach?) getauscht – also scheint die Datenbank bei O2 einfach nicht zustimmen.

Egal, meine mehrfach per Brief dargelegten Einwände werde ignoriert, es werden einfach weiter Mahnungen rausgeschickt.

Daher steht für mich fest: Nie wieder O2 / Telefonica

Kleines Schmankerl am Rande: Nach Vertragsende werden weiter Rechnungen abgebucht, vollkommen zurecht, z.B. eine Abschlussrechnung. Man bekommt wie vorher eine nette Email mit der Ankündigung der Abbuchung und dem Hinweis, man könne die Rechnung ja im persönlichen O2 Portal einsehen. Nee, kann man nicht mehr, denn das ist nach Vertragsende gesperrt. Ein Anruf bei der Hotline liefert dann Papierrechnungen…. wer mach denn da bitte die Prozesse?

Kabel Deutschland – FritzBox bootet unverhofft

Eben ist es zum wiederholten male passiert: Mitten am Tag (OK, eben wars schon 18:03 Uhr) bootet die FritzBox einfach. Nach langem geblinke ist dann alles wieder normal. Ob das Booten von KD initiiert wurde oder meine FritzBox das einfach so mach – keine Ahnung.

Auf jeden Fall ist die Firmware die gleiche, es war nicht das lang erhoffte Update auf 6.51. Sowas macht KD aber sowieso eher Nachts, meist so um 3:00 Uhr.

Update 21.5.2016: Sie hat schon wieder einfach neu gebootet, mitten im Gespräch, um 13:00 Uhr Mittags…

FritzBox 6490: DECT Telefone nach Neustart der FritzBox tot

Die FritzBox 6490 – es handelt sich hierbei um die Kabelversion der 7490 – hat eine eingebaute DECT Basisstation. Die direkte Anbindung ist ganz schick, denn dadurch werden zum Beispiel bei einem Anruf anstelle der Rufnummer die Namen aus dem FritzBox-Telefonbuch angezeigt.
Wir haben an der FritzBox drei DECT-Telefone dran: Zweimal Siemens Gigaset A400 und einmal Gigaset AL14H.

Nach einem Neustart der FritzBox (Firmware 6.31, war auch mit 6.2x so) sind meine beiden Gigaset A400 Telefone tot. Das bedeutet, sie sehen normal aus (Display usw), man kann aber nicht mehr raustelefonieren und auch eingehende Gespräche werden nicht signalisiert (Klingeln). Manchmal bekomme ich das dann erst einige Tage später mit, wenn ich dann raustelefonieren möchte.Das Gigaset AL14H hat das Problem nicht.

Zum Glück wird die Box nur sehr selten gestartet, sie läuft oft wochenlang durch. Aber genervt hat es trotzdem.

Eine Lösung habe ich im  Inoffizielles Vodafone-Kabel-Forum gefunden: Wenn man die Verschlüsselung der Gespräche bei DECT ausschaltet, tritt das Problem nicht mehr auf.

Konkret muss man unter Sicherheit die Option „Nicht-verschlüsselte DECT-Verbindungen zulassen“ anklicken.
Nicht schön, aber immerhin.
P.S.: Der Fehler soll mit der Version 6.51 behoben sein, diese wurde bei mir aber noch nicht installiert.

Samsung Easy Printer Manager findet den Drucker nicht

Wie schon berichtet, bin ich inzwischen ein stolzer Besitzer eines Samsung CLX-3305FN Multifunktionsdruckers. Wie bei den meisten Geräten kann man den Drucker bequem vom PC oder Mac aus steuern. Das macht vor allem beim Scannen Sinn, da man sich nicht mehr mit dem Minidisplay und der hakeligen Bedienung direkt am Gerät herumärgern muss.

Den Samsung Easy Printer Manager startet man aus der Taskleiste, dann wählt man den Drucker aus (es könnte ja mehr als einer vorhanden sein) und kann dann bequem Scannen oder Faxen.

Das Problem war: Ab einem gewissen Zeitpunkt fand der Easy Printer Manager den Drucker nicht mehr. Ich konnte zwar weiter drucken oder auch den Drucker über sein Webinterface ansprechen, aber der Printer Manager wollte einfach nicht mehr. Und das, obwohl ich dem Drucker von Anfang an eine feste IP gegeben hatte…

Zahlreiche Einträge in Forum behandeln das Thema. Die einen empfehlen, die Samsungprogramme als Admin zu starten (hat bei mir nix gebraucht) oder den Drucker zurück zu setzten.

Irgendwann fand ich die Lösung: Ich hatte in einem Konfigurationwahn SNMP im Drucker ausgestellt. SNMP ist das Simple Network Management Protocol und im privaten Bereich ehr unnötig, daher wohl meine damalige Entscheidung es auszuschalten.

Nur der Easy Printer Manager braucht SNMP – was nirgendwo steht. Also: SNMP an und schon klappt es wieder.

Das Problem war also eindeutig ich und nicht der Drucker 😉